Mai 2011 www.initiative.cc

Infos und Kurzmeldungen zum Thema:
Kinder und Jugendliche

1) Auf der Suche nach dem verlorenen Glück
2) Frühreife bei Kindern
3) Seeleninfarkt - Fremdbetreuung von Kleinkinder
4) Tödliche Teletubbies
5) Facebook ist CIA
6) Italien: Obergrenze für ausländische Kinder in Schulklassen eingeführt

1) Auf der Suche nach dem verlorenen Glück

Buchempfehlung:
Jean Liedloff, eine Amerikanerin, begann dieses Buch nach ihrer fünften Forschungsreise in den südamerikanischen Urwald zu schreiben und es wurde 1977 zum ersten Mal veröffentlicht.

Im Dschungel Venezuelas trifft die junge Amerikanerin auf die Yequana-Indianer. Fasziniert vom offenkundigen Glück dieser "Wilden" bleibt sie insgesamt zweieinhalb Jahre bei dem Stamm und versucht, die Ursachen dieses glücklichen und harmonischen Zusammenlebens herauszufinden. Sie entdeckt dessen Wurzeln im Umgang dieser Menschen mit ihren Kindern und zeigt, wie dort noch ein bei uns längst verschüttetes Wissen um die ursprünglichen Bedürfnisse von Kleinkindern existiert, das wir erst neu zu entdecken haben.

Keiner der sich mit kindlicher Entwicklung in unserer Gesellschaft beschäftigt sollte an diesem Buch vorbeigehen. Die anschauliche und lebendige Darstellung des Lebens der Yequana-Indianer verhilft zu einer neuen Perspektive der Bedürfnisse des Menschen im allgemeinen und des Kleinkindes im besonderen. Jean Liedloff stellt unseren Lebensstil in Kontrast zu diesem aussergewöhnlichen Volk und stellt ihn allein dadurch in Frage.

Entweder kaufen oder unter Google Books lesen (HIER)

Kommentar der INITIATIVE: Eine Pflichtlektür !! Hier auch einige Buchrezensionen

2) Frühreife bei Kindern

Von Fritz Loindl - www.initiative.cc
Es ist heute keine Seltenheit mehr, dass 7-jährige Kinder in die Pubertät kommen. Besonders in den USA reifen besonders die Mädchen immer früher heran. Dr. Sabine Heger, Ärztin für Drüsenkunde in Hannover, sagt in derWDR-Sendung vom 11. Juni 2013, dass etwa ein Mädchen pro Woche in ihre Sprechstunde komme, bei der die Pubertät bereits im Alter von sieben Jahren beginnt. Das bringt nicht nur körperliche, sondern auch seelische Probleme mit sich. Wie üblich in unserer Gesellschaft begegnet man in der herkömmlichen Medizin dem Ganzen mit Symptombekämpfung (in diesem Fall blockenden Medikamenten), anstatt den Grund herauszufinden und zu ändern.

Die Gründe dafür sind sicherlich vielschichtig. Hier seien nur einige Anspekte aufgezählt:

Quellen:

Siebenjährige in der Pubertät: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/michael-grandt/siebenjaehrige-in-der-pubertaet.html
Film: Gefährliche PET Flaschen: http://www.youtube.com/watch?v=oxOKPVpW5Eg&feature=related
Sexualisierung vor den Bildschirmen: http://www.initiative.cc/Artikel/2004_09_18%20Kurz%20notiert.htm
Film: Hormone im Trinkwasser: http://www.youtube.com/watch?v=C_YooCvKRAM
FRAUEN als Objekt der Begierde der Pharmaindustrie.http://www.initiative.cc/Artikel/2002_12_16%20Frau%20Pharma.htm

Film: Plastic Planet: http://www.plastic-planet.at/

Kent Depesche: Nr.34-36/2013 - www.kent-depesche.com
Buch: Wir fressen und zu Tode (Galina Shatalova)

3) Seeleninfarkt - Fremdbetreuung von Kleinkinder

Eva Herman

Es mutet wie ein Albtraum an: Da gibt es auf der ganzen Welt eine wachsende Zahl renommierter Forscher, die klar und deutlich dringend davor warnen, kleine Kinder zu früh in die Fremdbetreuung zu geben. Denn die Seele eines jeden Menschen leidet unter zu früher Fremdbetreuung. Doch die Politiker der Europäischen Union sowie explizit Deutschlands weigern sich beharrlich, diesen Experten auch nur ein einziges Mal Gehör zu schenken.

Sie hecken weiter ihre politischen Programme aus, die einzig und allein in den globalisierten Markt passen müssen: Frauen sollen schon früh nach der Geburt ihres Kindes zurück in die Erwerbstätigkeit, um brav eigene Steuern zu zahlen, um auch den Pleitekassen des Sozialstaates nicht etwa zur Last zu fallen. Deswegen erfinden diese Politiker eine Lüge: Fremdbetreuung für die Kleinsten sei wichtig für die Bildung. Das stimmt definitiv nicht! Fremdbetreuung für Kinder unter drei Jahren hat entscheidend mehr Nachteile als Vorteile – jedenfalls, was die Entwicklung der Kinder angeht. Für das Säckel des sozialistischen Kapitalismus allerdings ist es günstiger, wenn die Kleinen schnell in Staatshände genommen werden, klar.

Quelle und gesamter Artikel: HIER

4) Tödliche Teletubbies

So sind führende Psychologen einhellig der Auffassung, dass Fernsehkonsum für Kinder unter drei Jahren irreversible Gesundheitsschäden hervorrufen kann. Neu dabei ist die Erkenntnis, dass es nicht entscheidend ist, was die Kinder ansehen, sondern in welchem Alter und wie lange sie vor dem Fernseher sitzen.

Demnach können Teletubbies und andere pädagogische Sendungen für Kinder genau so schädigend sein wie gewalttätige Videospiele, weil die Kinder instinktiv durch das Fernsehen gebannt werden. Die plötzlichen Wechsel von Tönen und Bewegungen rufen eine Veränderung der Reaktionen und des Sehvermögens hervor. Studien haben gezeigt, dass Säuglinge, die auf dem Boden liegen, ihre Hälse bis zu 180 Grad recken, um ihre Umgebung besser beobachten zu können. Der Reiz auf alles Helle und alles, was sich schnell verändert zu reagieren, ist ein evolutionärer Mechanismus, ein Überlebensinstinkt. Deshalb können wir unsere Augen nur schwer vom Bildschirm trennen. Das gleiche Verhalten ist auch bei Tieren zu beobachten.

Gefahren auch für Erwachsene
Aber auch für Erwachsene ist zu viel TV-Konsum schädlich und nimmt beispielsweise auch auf unsere Essgewohnheiten Einfluss: Forschungen der Universität Kopenhagen bestätigen, dass Personen, die länger als 45 Minuten pro Tag am Computerbildschirm sitzen, 230 Kalorien mehr verbrauchen. Eine Studie der Universität Birmingham bestätigte dieses Ergebnis: Frauen, die während des Essens fernsehen, nehmen in den Stunden danach mehr Zwischenmahlzeiten zu sich.

Das Heart and Diabetes Institute in Melbourne stellte fest, dass eine Stunde tägliches Fernsehen bei Erwachsenen die Wahrscheinlichkeit, an einem Herzerleiden zu erkranken, um 18 Prozent erhöht. Bei jenen, die vier oder mehr Stunden auf den Bildschirm schauen, steigt diese Zahl sogar um 80 Prozent.

Bis zum Alter von 75 hat jeder Brite im Durchschnitt insgesamt zwölf Jahre fern gesehen. Heutige Kinder im Alter von elf bis 15 Jahren verbringen 50 Prozent ihres wachen Lebens – 42 Stunden pro Woche, sechs Stunden täglich – vor einem Bildschirm.

Die gute Nachricht: Beim Lesen eines Buches sind bisher keine gesundheitlichen Risiken festgestellt worden.

Quelle und gesamter Artikel: HIER

5) Facebook ist CIA

Nach Jahren der geheimen Überwachung der Öffentlichkeit sind wir erstaunt, dass so viele Menschen willens sind, zu offenbaren wo sie wohnen, was ihre religiösen oder politischen Ansichten sind, dass sie alphabetische Listen ihrer Familie und Freunde anlegen, deren E-Mail-Adressen und Telefonnummern auflisten, sowie hunderte Fotos von sich selbst dort einstellen würden, nebst Statusmeldungen darüber, was sie in jedem Moment machen”, sagte CIA-Vizepräsident Christopher Sartinsky. “Für die CIA ist das ein Traum, der wahr geworden ist.” Angeblicher Facebook Gründer (oder CIA-Agent) Mark Zuckerberg, Codename “Overlord” hat für seine Dienste einen Orden erhalten.

http://www.theonion.com/video/cias-facebook-program-dramatically-cut-agencys-cos,19753/

Auch Wikileaks-Gründer Julian Assange: Facebook ist eine CIA Spionage-Maschine: http://www.mmnews.de/index.php/etc/7765-facebook-ist-cia-spionage-maschine

6) Italien: Obergrenze für ausländische Kinder in Schulklassen eingeführt

Italien führt ab dem Schuljahr 2010/2011 eine Obergrenze von 30% für ausländische Kinder pro Schulklasse ein. Dies teilte das Bildungsministerium kürzlich in Rom mit. Unterrichtsministerin Maria Stella Gelmini eklärte, das diese Maßnahme schrittweise ab der ersten Volksschulklasse eingeführt werde. Die Maßnahme sei nicht gegen ausländische Schüler gerichtet, sie sollte zu ihrer Integration dienen. Man wolle die Bildung von"Ghetto-Klassen" mit einer Mehrheit von Migranten Kindern vermeiden:
Quelle: Neutrales Freies Österreich (Die Presse 2010)

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